Grüne-Unabhängige

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News

  • Samstag, Juli 30, 2022

    Feuerwerk - kein Grund zum Strahlen

    Anfänglich waren es nur einzelne Gemeinden, die ein Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und an beschlossen haben. Nun gilt im ganzen Baselbiet ein Feuerverbot, das ebenfalls das Abbrennen von Feuerwerk und Feuerwerkskörpern untersagt. (lb)

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  • Samstag, Juli 02, 2022

    Zunahme der Bio-Betriebe im Baselland

    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Baselbieter Landwirtschaftsbetriebe mit 898 Stück zwar gleichgeblieben, jedoch gibt es fünf neue Biobetriebe. Damit steigt der Anteil an Bio-Betrieben im Jahr 2021 auf 18.5%, was sehr erfreulich ist. Weniger erfreulich hingegen ist der langfristige Trend: Im Zehnjahresvergleich sind die Zahlen in vielen Gemeinden rückläufig. (ai)

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  • Freitag, Mai 27, 2022

    Pflanzenkohle gegen Klimawandel

    Landrat Klaus Kirchmayr-Gosteli (Grüne) hat anfangs Mai eine Motion eingereicht, in der es um den Einsatz von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft geht. Mittels «Pyrolyse» sollen Pflanzenreste verkohlt werden. Dies sei eine effektive Möglichkeit zur CO2-Senkung. Die Kohle soll dann als Boden-Verbesserer eingesetzt werden. Kirchmayr fordert den Regierungsrat auf, gesetzliche Grundlagen zu schaffen, welche die Einbringung von Pflanzenkohle in landwirtschaftliche Böden ermöglichen. Ebenfalls fordert er eine wissenschaftliche Begleitung erster Pilotversuche. (lb).

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Leserbriefe

Brauchtumsfeuer töten viele Igel

Brauchtumsfeuer schaden nicht nur der Umwelt, sondern bedeuten oft auch viel Tierleid. Kleintiere wie beispielsweise Igel und Reptilien suchen Schutz unter dem Holzhaufen, wenn diese schon Tage vor dem Anzünden aufgehäuft werden. Wird der Holzhaufen dann angezündet, können die Tiere nicht mehr flüchten, weil um den Haufen herum Menschen stehen. So rufen Tierschutzverbände auch immer dazu auf, erst am „Feiertag“ das Holz auf einem Haufen zu schichten. Oder eben ganz darauf zu verzichten.

(Name der Redaktion bekannt)
 
 
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17.10.2021

Vernissage «Wildes Baselbiet – Tieren und Pflanzen auf der Spur»

Am 22. Oktober 2021, 18 – 20 Uhr, findet im Museum BL in Liestal eine Vernissage statt. Es werden 27 Naturportraits von Gemeinden aus dem ganzen Baselbiet ausgestellt. Dieses Mal ist auch ein Bild aus Birsfelden vom «Biotop am Stausee» mit dabei. Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden freut sich auf zahlreiches Erscheinen.

Diese 1 Hektar grosse Naturoase entstand 1983 nach dem Bau der zweiten Schleuse. Vorher war hier ein Maisacker. Initianten des Biotops waren der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (www.nvvbirsfelden.ch) und der Quartierverein Sternenfeld mit der Unterstützung der Grundstücksbesitzerin - der Kraftwerk Birsfelden AG - und der Gemeinde Birsfelden, die auch jahrelang die Vereine mit Material und Maschinenarbeiten des Werkhofs unterstützte. Es sollte ein Naturgarten für die Bevölkerung Birsfelden und für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Nach einer mehrjährigen Phase der Ungewissheit wird der Fortbestand des Gebiets nun durch eine neue Vereinbarung zwischen Kraftwerk, NVVB und Gemeinde auf eine vielversprechende Basis gestellt.

Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden

Seit 1982 setzt sich der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden mit gegen 120 Mitgliedern für die lokale Tier- und Pflanzenwelt ein. Durch ehrenamtliche Einsätze werden Lebensräume geschaffen und gepflegt. Die Vogelwelt wird auch durch das Aufhängen von Nisthilfen unterstützt – beispielweise von Meisenkästen im Hardwald oder von Schwalbennestern an verschiedenen Stellen im Siedlungsgebiet. Ein jährlich wechselndes Exkursionsprogramm bietet Gelegenheit, die Flora und Fauna von Birsfelden und Umgebung kennenzulernen.

Bedeutung des Biotop am Stausee

Das Biotop besteht aus einem grossen Teich, farbenfrohen und artenreichen Blumenwiesen und dichten Hecken mit einheimischen Sträuchern und Bäumen. Trotz seiner Kleinheit hat sich das Gebiet zu einer wertvollen Oase entwickelt. Von der Bevölkerung der stark überbauten Gemeinde Birsfelden wird das Biotop als Erholungsort und grüne Insel geschätzt. Im Sommer sind viele Arten von Tagfaltern und Libellen auf der blütenreichen Wiese und am Teich anzutreffen. Am Teich sind Wasserfrösche, Libellen, Wasserinsekten, etc. zu beobachten. Auch die Pflanzenvielfalt ist enorm, so blühen im Frühjahr hier die Gelben und Sibirischen Schwertlilien und Sumpfdotterblumen. Im Sommer Seerosen, Blutweiderich etc. In der artenreichen Blumenwiese kann man ab Mai den Wiesen-Salbei, Esparsette, Acker-Witwenblume etc. bewundern. An warmen Tagen summen so manche Insekten herum, wie z.B. der selten gewordene Siebenpunkt-Marienkäfer, Schmetterlinge, Honig- und Wildbienen etc. Die artenreichen Hecken mit einheimischen Sträuchern und die Bäume bieten Unterschlupf und Nistmöglichkeiten für viele Vögel, Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien, Insekten und unzähligen Bodenorganismen. Auf Zugvögel wirkt das kleine Gebiet während ihrer Wanderungen wie ein Magnet. So sind seit 30 Jahren immer wieder seltene Zugvögel zu beobachten. Wie dieses Jahr im April das Weisssternige Blaukehlchen oder der Wiedehopf. In der letzten Woche legte ein Gelbbrauenlaubsänger – ein äusserst seltener Singvogel aus Sibirien – eine mehrtägige Rast ein. Alljährlich finden Beutelmeisen ihren Weg hierher, sie werden von den Rohrkolben angelockt und füllen hier vor dem Weiterzug ihre Energiereserven durch den Verzehr der kleinen Samen auf. Der absolute Höhepunkt der 30 Jahren war der viertägige Besuch eines Dunkellaubsängers im Oktober 1992. Es ist dies die erste und bis jetzt einzige Beobachtung dieser ostasiatischen Art in der Schweiz. Aus der ganzen Schweiz kamen Ornithologen zum kleinen Biotop bei Birsfelden, um diesen seltenen Irrgast zu bewundern. Seit etwa acht Jahren brütet hier regelmässig ein Teichhuhn-Paar. Jahrelang erfolglos, nun im Jubiläumsjahr des Biotops sind ihm sogar zwei Bruten geglückt. Welche Vielfalt an Pflanzen und Tieren sich dort in der Zwischenzeit angesiedelt hat, kann hier nachgelesen und bestaunt werden. Da das “Biotop am Stausee” in Birsfelden nicht nur aus dem Teich besteht, wie einige immer annehmen, haben wir alle verschiedenen Biotoptypen (Lebensräume) des “Biotop am Stausee” etwas genauer unter die Lupe genommen und erklärt: Feuchtbiotop, Wiesenbiotop, Trockenbiotop, Heckenbiotop. Weitere Informationen zur Naturoase in Birsfelden finden Sie hier: http://biotop-birsfelden.ch/mithelfen/.

[Quelle: Facebook-Seite Biotop «Am Stausee»]