Grüne-Unabhängige

4127 Birsfelden, Tel. 061 313 09 80, E-Mail: gruene-unabhaengige@gmx.ch

News

  • Dienstag, Oktober 05, 2021

    Motion "Nachtflugverbot zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Todesfällen"

    Die von Landrätin Rahel Bänziger (Landrätin) eingereichte Motion zum Thema Nachtflugverbot wird an der kommenden Landratsitzung vom 21.10.2021 behandelt. Die Parlamentarierin fordert ein Flugverbot von 23:00 bis 06:00 Uhr, um die notwendige Lärmreduktion in der Nacht zu erzielen. Die Motion weisst darauf hin, dass der Fluglärm gesundheitliche Schäden zur Folge hat und dringend gehandelt werden muss.

    Mehr

  • Samstag, Oktober 02, 2021

    Laufbahnverordnung soll überarbeitet werden

    Am Donnerstag reichte Landrätin Anita Biedert einen Vorstoss zum Promotionsmodell der Sekundarschulen ein. Ziel ist es, die vorhandenen Schwachstellen im heutigen Beförderungssystem zu eliminieren. Die Laufbahnverordnung des Kantons Basel-Landschaft soll dazu überarbeitet werden.

    Mehr

  • Sonntag, September 26, 2021

    Mobilität durch Corona eingeschränkt

    Wie die aktuellen Daten des Kantons Basel-Landschaft zeigen, ist die Mobilität aufgrund der Corona-Pandemie in den unterschiedlichen Transportbereichen bis zu 40% eingebrochen. Die verschiedenen Tramlinien verzeichnen dabei den deutlichsten Rückgang.

    Mehr

Leserbriefe

Leserbriefe sind jederzeit herzlich erwünscht!
Maximal tausend Anschläge, bitte einsenden an: gruene.unabhaengige@gmx.ch
 

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Grüne-Unabhängige
4127 Birsfelden

IBAN CH 09 00769 4035 3692 2001
 

Link

Die Grünen-Unabhängigen arbeiten in Bildungsfragen eng mit dem Komitee Starke Schule beider Basel zusammen.
 

17.10.2021

Vernissage «Wildes Baselbiet – Tieren und Pflanzen auf der Spur»

Am 22. Oktober 2021, 18 – 20 Uhr, findet im Museum BL in Liestal eine Vernissage statt. Es werden 27 Naturportraits von Gemeinden aus dem ganzen Baselbiet ausgestellt. Dieses Mal ist auch ein Bild aus Birsfelden vom «Biotop am Stausee» mit dabei. Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden freut sich auf zahlreiches Erscheinen.

Diese 1 Hektar grosse Naturoase entstand 1983 nach dem Bau der zweiten Schleuse. Vorher war hier ein Maisacker. Initianten des Biotops waren der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden (www.nvvbirsfelden.ch) und der Quartierverein Sternenfeld mit der Unterstützung der Grundstücksbesitzerin - der Kraftwerk Birsfelden AG - und der Gemeinde Birsfelden, die auch jahrelang die Vereine mit Material und Maschinenarbeiten des Werkhofs unterstützte. Es sollte ein Naturgarten für die Bevölkerung Birsfelden und für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Nach einer mehrjährigen Phase der Ungewissheit wird der Fortbestand des Gebiets nun durch eine neue Vereinbarung zwischen Kraftwerk, NVVB und Gemeinde auf eine vielversprechende Basis gestellt.

Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden

Seit 1982 setzt sich der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden mit gegen 120 Mitgliedern für die lokale Tier- und Pflanzenwelt ein. Durch ehrenamtliche Einsätze werden Lebensräume geschaffen und gepflegt. Die Vogelwelt wird auch durch das Aufhängen von Nisthilfen unterstützt – beispielweise von Meisenkästen im Hardwald oder von Schwalbennestern an verschiedenen Stellen im Siedlungsgebiet. Ein jährlich wechselndes Exkursionsprogramm bietet Gelegenheit, die Flora und Fauna von Birsfelden und Umgebung kennenzulernen.

Bedeutung des Biotop am Stausee

Das Biotop besteht aus einem grossen Teich, farbenfrohen und artenreichen Blumenwiesen und dichten Hecken mit einheimischen Sträuchern und Bäumen. Trotz seiner Kleinheit hat sich das Gebiet zu einer wertvollen Oase entwickelt. Von der Bevölkerung der stark überbauten Gemeinde Birsfelden wird das Biotop als Erholungsort und grüne Insel geschätzt. Im Sommer sind viele Arten von Tagfaltern und Libellen auf der blütenreichen Wiese und am Teich anzutreffen. Am Teich sind Wasserfrösche, Libellen, Wasserinsekten, etc. zu beobachten. Auch die Pflanzenvielfalt ist enorm, so blühen im Frühjahr hier die Gelben und Sibirischen Schwertlilien und Sumpfdotterblumen. Im Sommer Seerosen, Blutweiderich etc. In der artenreichen Blumenwiese kann man ab Mai den Wiesen-Salbei, Esparsette, Acker-Witwenblume etc. bewundern. An warmen Tagen summen so manche Insekten herum, wie z.B. der selten gewordene Siebenpunkt-Marienkäfer, Schmetterlinge, Honig- und Wildbienen etc. Die artenreichen Hecken mit einheimischen Sträuchern und die Bäume bieten Unterschlupf und Nistmöglichkeiten für viele Vögel, Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien, Insekten und unzähligen Bodenorganismen. Auf Zugvögel wirkt das kleine Gebiet während ihrer Wanderungen wie ein Magnet. So sind seit 30 Jahren immer wieder seltene Zugvögel zu beobachten. Wie dieses Jahr im April das Weisssternige Blaukehlchen oder der Wiedehopf. In der letzten Woche legte ein Gelbbrauenlaubsänger – ein äusserst seltener Singvogel aus Sibirien – eine mehrtägige Rast ein. Alljährlich finden Beutelmeisen ihren Weg hierher, sie werden von den Rohrkolben angelockt und füllen hier vor dem Weiterzug ihre Energiereserven durch den Verzehr der kleinen Samen auf. Der absolute Höhepunkt der 30 Jahren war der viertägige Besuch eines Dunkellaubsängers im Oktober 1992. Es ist dies die erste und bis jetzt einzige Beobachtung dieser ostasiatischen Art in der Schweiz. Aus der ganzen Schweiz kamen Ornithologen zum kleinen Biotop bei Birsfelden, um diesen seltenen Irrgast zu bewundern. Seit etwa acht Jahren brütet hier regelmässig ein Teichhuhn-Paar. Jahrelang erfolglos, nun im Jubiläumsjahr des Biotops sind ihm sogar zwei Bruten geglückt. Welche Vielfalt an Pflanzen und Tieren sich dort in der Zwischenzeit angesiedelt hat, kann hier nachgelesen und bestaunt werden. Da das “Biotop am Stausee” in Birsfelden nicht nur aus dem Teich besteht, wie einige immer annehmen, haben wir alle verschiedenen Biotoptypen (Lebensräume) des “Biotop am Stausee” etwas genauer unter die Lupe genommen und erklärt: Feuchtbiotop, Wiesenbiotop, Trockenbiotop, Heckenbiotop. Weitere Informationen zur Naturoase in Birsfelden finden Sie hier: http://biotop-birsfelden.ch/mithelfen/.

[Quelle: Facebook-Seite Biotop «Am Stausee»]

 

12.10.2021

Rechtsabbiegen für Velos bei Rot wird Schritt für Schritt eingeführt

Im Februar 2019 reichte Landrat Jan Kirchmayr das Postulat «Velo Offensive BL: Rechtsabbiegen bei Rot für Velos» ein. Er verlangte darin, dass der Kanton Basel-Landschaft eine Prüfung der Kreuzungen durchführt und auflistet, welche sich für ein Rechtsabbiegen für Velos auch bei Rot für eignen.

Zum damaligen Zeitpunkt durften die Kantone das Rechtsabbiegen noch nicht einführen, da die gesetzlichen Vorschriften dafür zuerst auf Bundesebene geschaffen werden mussten. In den Jahren zuvor war im Kanton Basel-Stadt ein Pilotversuch zum Thema «Rechtsabbiegen bei Rot für Velos» durchgeführt worden, das Ergebnis war positiv. Daraufhin hat das eidgenössische Parlament die notwendige Gesetztesänderung vorgenommen, welche es den Kantonen und Gemeinden ab Januar 2021 erlaubt, nach bestimmten Kriterien das Rechstabbiegen für Velos zuzulassen.

Die Baselbieter Regierung hat kürzlich acht Kreuzungen ermittelt, an welchen das freie Rechtsabbiegen für Velos bei Rot möglich und sinnvoll wäre; je zwei Standorte in Birsfelden, Muttenz und Liestal und je eine Kreuzung in Oberwil und in Münchenstein.

Die Grünen-Unabhängigen befürworten eine kontinuierliche Förderung des Langsamverkehrs (Fussgänger/-innen & Velos). Dazu gehört auch die Umsetzung des Rechtsabbiegens für Velofahrer/-innen in unserem Kanton. 

Lena Heitz
Sekretariat Grüne-Unabhängige

 

12.09.2021

Initiative gegen US-Kampfflugzeuge

Die Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) und verschiedene Parteien haben eine Initiative gegen die fünf Milliarden teuren amerikanischen F-35 Kampfjet lanciert, welche die Grünen-Unabhängigen unterstützen.

Diese Kampfjets wurden nur für Angriffskriege entwickelt und sind für luftpolizeiliche Einsätze ungeeignet und überdimensioniert. Ebenfalls sollen die US-Geheimdienste stehts mit im Cockpit sitzen, was demokratiepolitisch skandalös ist. Zusätzlich kommen technische Mängel zum Vorschein, welche die Einsatztauglichkeit in Frage stellen. Um die Kampfjets zu bezahlen werden Milliarden an Steuergeldern aus dem Fenster geworfen.

Unterschreiben sie hier oder laden Sie direkt auf der Website der GSoA den Unterschriftenbogen herunter.

Lena Bubendorf       
Sekretariat Grüne-Unabhängige

 

08.09.2021

Es ist genug Ehe für alle da

Am 26. September stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Ehe für alle ab. Die Grünen-Unabhängigen positionieren sich klar für eine Öffnung der Ehe und somit für ein deutliches Ja am 26. September.

Die Schweiz ist das zweitletzte Land in Westeuropa, welches die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare noch nicht ermöglicht hat. Somit werden in der Schweiz homosexuelle Paare noch immer diskriminiert. Mit einer Annahme des Gesetztes würden diese Ungerechtigkeiten beseitigt werden. Die Ehe für alle wäre ein historischer Schritt zur Gleichstellung. Die eingetragene Partnerschaft ist nicht das Gleiche wie eine Ehe. Es gibt Benachteiligungen bei der Frage der Adoption oder Einbürgerung. Mit der Änderung des Zivilgesetzbuches bekämen alle die gleichen Rechte. Zudem erhielten lesbische Paare genau wie heterosexuelle Zugang zur Samenspende. Beide Mütter würden von Geburt an als Elternteil anerkannt werden. Dies würde Eltern und Kind rechtlich absichern. Ausserdem hätten homosexuelle Paare die Möglichkeit Kinder zu adoptieren. In Ländern, in welchen die Ehe für alle eingeführt wurde, sanken die Suizidzahlen, und die Vorurteile nahmen ab. Die Ehe für alle benachteiligt niemanden, sondern führt lediglich zu einer Gleichstellung in Sachen Rechte und Pflichten.

Lena Heitz
Sekretariat Grüne-Unabhängige


04.09.2021

Gerechtere Steuern mit ungerechten Forderungen

Die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» wurde von der JUSO ins Leben gerufen und verlangt die höhere Besteuerung von Kapitaleinkommen. Auch wenn die Grünen-Unabhängigen dafür einstehen, Löhne und damit Arbeit weniger zu besteuern, ist die geforderte Steuerreform nicht zielführend. Die Grünen-Unabhängigen empfehlen deshalb, die 99%-Initiative abzulehnen.

Die Initiative fordert, dass Kapitaleinkommen ab einem gewissen, noch nicht festgelegten Grenzwert, stärker besteuert wird. Damit soll das Einkommen des reichsten Teils der Schweizer Bevölkerung Menschen mit tiefem oder mittlerem Einkommen zu Gute kommen. Ziel dabei ist es, mit den Mehreinnahmen der höheren Besteuerung die zunehmende Vermögensungleichheit auszugleichen, z.B. über Sozialleistungen.

Konkret trifft die neue Besteuerung das Kapitaleinkommen, worunter u.a. Zinsen, Einkünfte aus Vermietungen, Dividenden und Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren und Grundstücken fallen, wobei der Begriff steuerrechtlich nicht klar definiert ist. Ebenso wie das Arbeitseinkommen soll es ab einem noch nicht festgelegten Schwellenwert anderthalbfach besteuert werden. Sowohl der Bundesrat als auch das Parlament sehen diesbezüglich jedoch keinen Handlungsbedarf. Bereits heute zahlen einkommensstarke Personen prozentual mehr Steuern. So verdient das einkommensstärkste Prozent in der Schweiz rund 10% des Gesamteinkommens, zahlt aber 40% der direkten Bundessteuer. Auch auf Kantons- und Gemeindeebene zeigt sich ein ähnliches Bild. Um die dennoch auseinandergehende Schere der Vermögensverteilung zu verkleinern erfolgen in der Schweiz bereits heute bedeutende Umverteilungen über Steuern und Sozialleistungen.

Des Weiteren würden mit der Annahme der Initiative Steuerungerechtigkeiten geschaffen, obwohl die Gerechtigkeit eines der Hauptargumente der Befürworter/-innen ist. Insbesondere Familienunternehmen, KMUs und Start-Ups werden geschwächt und damit auch das Bereitstellen von Arbeitsplätzen.

Aus den obengenannten Gründen empfehlen die Grünen-Unabhängigen am 26. September 2021 für die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» ein Nein in die Urne zu legen.

Alina Isler
Sekretariat Grüne-Unabhängige

 

23.08.2021

Gefragter Wohnraum

Jährlich wird im Leerstandsbericht zusammengefasst, wieviele Wohnungen und Geschäftsflächen leerstehen. Die sogenannte Leerwohnungsziffer dient dabei als wichtiger Indikator für den Wohnungsmarkt.

Als leerstehend gilt eine Wohnung, wenn sie am Stichtag (1. Juni) bezogen werden könnte und zur Dauermiete von mindestens drei Monaten oder zum Kauf angeboten wird. Neben der absoluten Anzahl von Leerwohnungen wird im Bericht auch die Leerstandsquote/Leerwohnungsziffer ausgewiesen, die den prozentualen Anteil der Leerwohnungen am gesamten Wohnungsbestand bezeichnet.

Im neuesten Bericht sind in den beiden Basel 2'639 Leerwohnungen ausgewiesen worden. Davon befinden sich 1'235 in Basel-Stadt und 1'404 in Basel-Landschaft. Die Leerstandsquote in BS liegt bei 1.1%, in BL bei 1.0%. Während die Quote ab 2014 kontinuierlich von 0.2% in BS und 0.3% in BL angestiegen ist, stagnieren die Zahlen seit 2019 und liegen jeweils bei ca. 1%.

Während der Leerwohnungsbestand in einem sehr tiefen Bereich bleibt, ist der Geschäftsleerstand in den beiden Halbkantonen zwischen 2020 und 2021 gestiegen. Im Stadtkanton ist ein hoher Anstieg zu beobachten, was bestimmt auch mit dem Ausbruch des Coronavirus zusammenhängt. Besonders in den Bereichen Büro- und Gewerbeflächen ist eine Angebotserweiterung festzustellen. Interessant ist, dass im Landkarton ein gegenläufiger Trend zu beobachten war. Obwohl auch dort die Büroflächen zunahmen, konnte die Abnahme in allen anderen Sparten diese nicht ausgleichen.

Ein tiefer Leerwohnungsbestand hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bevölkerung, da die Nachfrage nach Wohnungen (ob zur Miete oder zum Kauf) tendenziell steigen und es bei zu kleinem Angebot immer zu einem Anstieg der Preise kommt. Sowohl die Mietpreise wie auch die Kaufpreise von Immobilien gehen in die Höhe, was sich negativ auf die Suchenden auswirkt. Dass der Wohnungsmarkt sehr eingeschränkt ist, sieht man auch daran, dass neu ausgeschriebene Wohnungen sehr oft direkt wieder von Plattformen entfernt werden müssen, da die eingehenden Nachrichten derart schnell eintreffen.

Immerhin hat sich die Leerwohnungsquote in den letzten Jahren wieder bei 1% eingependelt und ist aktuell nicht so tief wie noch vor sieben Jahren. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass im Sinne der Mieter/-innen dafür gesorgt wird, dass es ausreichenden Wohnraum gibt und dass die Preise nicht unverhältnismässig in die Höhe schnellen.

Saskia Olsson
Sekretariat Grüne-Unabhängige

 
22.07.2021

Verdopplung der Personenwagen in den vergangenen 40 Jahren

Zwischen 1980 und 2017 ist die Anzahl der immatrikulierten Personenwagen (PW) in Baselland von 79'405 auf 147'806 gestiegen, wie der Kanton auf seiner Website mitteilt. Dies entspricht einer Zunahme von 86.1%. Zeitgleich wuchs die Einwohnerzahl lediglich um 30.3% auf 288'301 Einwohner/-innen. Heute belasten im Vergleich zum Jahr 1980 überproportional viele Fahrzeuge die Umwelt.

Vor 40 Jahren besass jede Person im Schnitt 0.36 PW. Auch diese Zahl stieg drastisch und liegt heute trotz Ausbau des Öffentlichen Verkehrs bei 0.51 PW pro Kopf, obwohl die Anzahl ausgestellter Lernfahrausweise für Personenwagen sank. Dies ist eine von vielen Folgen der grösseren Mobilität und längeren Arbeitswege. Ebenfalls stark vergrössert hat sich in diesem Zeitraum die Länge des Kantonsstrassennetz in von 392 km Länge auf 476 km. Dennoch sank die Zahl der Unfälle und vor allem auch die Anzahl an Unfällen, die tödlich oder mit Verletzen endeten. Dies kann man auf die erhöhte Sicherheit der Personenwagen zurückführen (bessere Airbags, Sensoren, Unfallwarnungen, ABS, usw.).

Um eine weitere Zunahme des privaten Verkehrs einzudämmen, befürworten die Grünen-Unabhängigen eine deutliche Attraktivitätssteigerung des ÖV. Auch wenn die Anzahl der verkauften Umweltschutzabonnemente seit 1990 um über 200'000 anstieg, gibt es noch sehr viel Verbesserungspotenzial im ÖV. Die Massnahmen könnten umfangreich sein: Ausbau des Linienverkehrs, Verdichtung des Fahrplans, Vergünstigung der Fahrpreise, usw.

Lena Bubendorf
Sekretariat Grüne-Unabhängige

 

12.07.2021

Stopp F-35!

Der Bundesrat will 36 Kampfjets des Typs F-35 vom US-Rüstungskonzern Lockheed Martin beschaffen. Eine Allianz bestehend aus GSoA, SP und Grüne hat bereits im Vorfeld eine Initiative gegen dieses Vorhaben angekündigt, die nun im August lanciert wird.

Mit dem F-35 hat sich der Bundesrat für das Luxusmodell unter den Kampfjets entschieden, welches für die Schweiz klar überdimensioniert ist. Die Sicherstellung des Luftpolizeidienstes, wie sie von den Befürworter*innen im Vorfeld der Abstimmung im September 2020 bekräftigt wurde, spiegelt sich in diesem Entscheid kein bisschen wider. Kein Luftpolizeidienst benötigt Tarnkappentechnologie, wie sie beim F-35 ausgestattet ist.

Über seine Lebensdauer hinweg dürfte der F-35 Steuergelder in der Höhe von bis zu 30 Milliarden CHF verschlingen. Die Erfahrungen anderer Länder, die sich den F-35 kauften, bestätigen eine erhebliche zu erwartende Teuerung. Ebenso problematisch ist die Abhängigkeit gegenüber den USA. Die Datensicherheit ist durch die Verwendung des US-Kampfjets nicht gewährleistet. Der Hersteller Lockheed Martin erhält durch das eingebaute System Daten sowie Informationen zu den Flugeinsätzen und hat Einfluss auf die Einsatzbereitschaft der gekauften Jets.

Jonas Heeb, Sekretär GSoA
 
 
10.07.2021

Anzahl Bio-Betriebe in Baselland wird immer grösser

Im Jahr 2020 zählt der Kanton Basel-Landschaft rund 898 landwirtschaftliche Betriebe, wobei 161 davon Bio-Betriebe sind. Verglichen mit dem Jahr 1996 (87 Bio-Betriebe) hat sich die Anzahl Bio-Betriebe um ca. 85% auf 161 erhöht (siehe folgende Grafik). Obwohl die Landwirtschaftsfläche in den vergangenen 20 Jahren konstant geblieben ist, hat die Anzahl an Betrieben abgenommen. Dafür wurden die einzelnen Betriebe flächenmässig tendenziell grösser. Schweizweit sind rund 15% Bio-Betriebe, während es in Baselland 18% sind.

Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr, hat der schweizweite Absatz von Bioprodukten deutlich zugenommen. Im Jahr 2020 wuchs der Absatz von Bio-Artikeln schweizweit von 3.2 Milliarden Franken (2019) auf 3.8 Milliarden Franken (2020). Das entspricht einer Zunahme von rund 18.8%. Der Marktanteil von in der Schweiz beträgt im Jahr 2020 10.2%. Pro Kopf entspricht das Fr. 445.-. Dieser Wert ist höher als in jedem anderen Land.

Die Grünen-Unabhängigen sind äusserst erfreut über diese positive Entwicklung. In den kommenden Jahren soll die prozentuale Anzahl durch gezielte Förderungen und Anreize weiter erhöht werden.

Lena Bubendorf
Sekretariat Grüne-Unabhängige

 

___________________________________________________________________________________
 
Ältere Artikel finden Sie im Archiv.