Grüne-Unabhängige

4127 Birsfelden, Tel. 061 313 09 80, E-Mail: gruene-unabhaengige@gmx.ch

News

  • Sonntag, Mai 23, 2021

    Nachtflugsperre bleibt weiterhin Thema

    Seit vielen Jahren haben insbesondere die Anwohner/-innen der Gemeinde Allschwil mit dem nächtlichen Lärm des Flugverkehrs des nahegelegenen Flughafens Basel-Mulhouse zu kämpfen. Im Mai 2020 entschied der Verwaltungsrat des Kantons Basel-Landschaft geplante Starts zwischen 23.00 Uhr 06.00 Uhr zu untersagen sowie Flugbewegungen mit einer kumulierten Lärmmarge zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr zu verbieten. Die getroffenen Massnahmen sollen massgeblich zu einer Verringerung der Lärmemissionen beitragen. Es wird sich jedoch erst nach einer längeren Zeit zeigen, inwiefern sich die Bemühungen gelohnt haben.

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  • Mittwoch, April 07, 2021

    Pendlerabzug nur noch für nachhaltige Mobilität

    Eine von Landrätin Laura Grazioli eingereichte Motion verlangt, dass die steuerliche Vergünstigung des Pendlerabzuges nur noch Personen erhalten sollen, welche die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

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  • Mittwoch, April 07, 2021

    Vorstoss im Landrat verlangt Elektrobus

    Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) ersetzen sämtliche Busse, die mit Gas oder Diesel fahren, bis 2027 durch Elektrobusse. Ein im Landrat eingereichter Vorstoss verlangt nun, dass auch die Basellandschaftlichen Verkehrsbetriebe bis im Jahr 2030 auf Elektrobus umstellen.

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Abstimmung vom 13. Juni

Nein zu «Salina Raurica»

Die vorgesehenen Überbauungspläne führen zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen, auch in den umliegenden Gemeinden. Die Lärmemissionen nehmen zu und viele Grünflächen verschwinden. Die Bevölkerung wird von diesen ehrgeizigen Überbauungsplänen in Salina Raurica nur beschränkt profitieren. Die Nachteile überwiegen deutlich: Die Wohn- und Lebensqualität wird in der gesamten Region weiter abnehmen.

Stimmen Sie deshalb am 13. Juni 2021 Nein zum Planungskredit «Salina Raurica».

 

Leserbriefe

Es reicht nun einfach!

Wir lassen unser Pratteln nicht weiter von den Technokraten und Planern der BUD, das heisst vom Kanton und unterstützt von unserem Gemeinderat, zubetonieren und damit kaputt machen. Diese katastrophale Entwicklung muss nun gestoppt werden. Der Kanton soll gefälligst sein "Entwicklungsprojekt" woanders suchen, wir mögen und brauchen diese Spekulanten nicht! Man fragt sich aber: Was haben wir für einen Gemeinderat, der derart über unsere Köpfe hinweg in diesen Irrsinn führt? Es wäre Zeit, diese bauwütigen Köpfe abwählen und ersetzen zu können. Und zwar mit solchen, die sich nicht mit "Salina Raurica" ein derart trauriges Denkmal setzen möchten. Sondern mit welchen, die mehr das Gemeinwohl im Auge haben. Das wird mit dieser Politik mit Füssen getreten. Pratteln kann mit den neuen geplanten Wohnquartieren auf den alten Industriearealen mindestens um 5000 Bewohner wachsen. Und das im bestehenden Siedlungsgebiet und nicht fernab von ihm mittels einer weiteren Satellitenstadt. Ein weiterer Sündenfall also, nach dem Längi-Quartier. Damit braucht es auch diese Tramverlängerung nicht. Eine ca. 10-jährige Riesenbaustelle mit Lärm, Verkehrsbehinderungen, Umweltverschmutzung und Kosten von über 200 Millionen bleiben uns erspart! Daher am 13. Juni ein wuchtiges Nein. Das Mass ist einfach voll!

Walter Biegger, Pratteln

[Quelle: bz, 14.5.2021]
 
 

Die Biodiversität ist in der Schweiz stark gefährdet

Als Kinder haben wir auf dem Bruderholz für den Muttertag Blumensträusse gesammelt mit Margeriten, Vergissmeinnicht, Wiesensalbei und weiteren Arten. Aber heute blüht an den gleichen Orten keine einzige Blume mehr. Pestizide und Überdüngung haben diese «Unkräuter» erfolgreich ausgerottet. Die Monotonie auf unseren Wiesen ist erschreckend, die Natur ist verarmt, Biodiversität existiert nicht mehr. Der Tierwelt ergeht es mit den Pestiziden nicht besser. Früher haben wir auf dem Bruderholz Feldlerchen, Rebhühner und Feldhasen beobachtet. Heute sind diese Tierarten verschwunden, auch dort, wo weit und breit keine Häuser stehen. Diese Entwicklung betrifft auch grosse Teile des Mittellandes und einige Nachbarländer. Die Pestizid-Initiative wird die Landwirtschaft zwingen, ökologisch besser verträgliche Schädlingsbekämpfungen zu entwickeln.

Hans Göschke, Binningen

[Quelle: BaZ, 11.05.2021]

 

Veranstaltung

Exkursion zum Naturschutzgebiet Latschgetweid und Kaltbrunnental

Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden veranstaltet am 13.6.2021 eine Exkursion ins Naturschutzgebiet Latschgetweid  und Kaltbrunnental. Die Route wird Sie vom Bahnhof Grellingen dem Chastelbach entlang zum Naturschutzgebiet Latschgetweid führen. Von dort aus geht es via Roderis (oder Eggental) dem Ibach entlang durch das Kaltbrunnental wieder zurück nach Grellingen. Die reine Wanderzeit beläuft sich auf 3 - 3.5 Stunden.

Treffpunkt ist die Schalterhalle am Bahnhof SBB um 08.20 Uhr. Der Zug nach Grellingen fährt um 08.37 Uhr (Ankunft in Grellingen ist um 80.53 Uhr).

Mitnehmen: Wetterangepasste Kleidung, gutes Schuhwerk, Beobachtungsutensilien wenn vorhanden, Picknick

Leitung: Heiner Lenzin

Anmeldung: Bis zum 11.6.2021 unter https:/nvvbirsfelden.ch/anmeldung-anlaesse/
 

Spenden

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Grüne-Unabhängige
4127 Birsfelden

IBAN CH 09 00769 4035 3692 2001
 

Link

Die Grünen-Unabhängigen arbeiten in Bildungsfragen eng mit dem Komitee Starke Schule beider Basel zusammen.
 

11.01.2021

Revision der Verordnung über den Tierschutz beim Schlachten

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) erteilte der Bundeseinheit für die Lebensmittelkette (BLK) den Auftrag, eine Analyse in den Schlachthöfen durchzuführen. Geprüft wurden zwischen dem Januar 2018 und März 2019 67 Betriebe, in welchen Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine geschlachtet wurden. Der Bericht  des BLK wurde nun Parteien, Verbände und interessierten Kreisen mit der Bitte um Stellungnahme zugestellt. Folgend die Rückmeldung der Grünen-Unabhängigen Baselland:

Der Bericht des Bundesamts für Lebensmittelkette (BLK) betreffend «Tierschutz und Fleischkontrolle in Schlachtbetrieben" vom 14. Januar 2020 zeigt gravierende Defizite im Bereich Tierschutz auf. Die Mehrheit der kleinen Schlachtbetriebe (51) und die Hälfte der grossen Schlachtbetriebe (8) erfüllen die gesetzlichen Anforderungen im Tierschutz beim Schlachten nicht.  

Die Grünen-Unabhängigen erachten es als essentiell, dass die gesetzlichen Bestimmungen beim Schlachten in allen Punkten konsequent eingehalten werden. Einerseits braucht es dazu ausgewiesenes Fachpersonal, andererseits eine einheitliche Umsetzung seitens der Veterinärdienste und amtlichen Tierärzte. Deren Ermessungsspielraum sollte verkleinert werden. Alle Verstösse sind meldepflichtig und dürfen nicht einfach nur im Gespräch unter vier Augen erledigt werden. Jede ungenügende Betäubung ist Tierquälerei und muss verhindert werden.  

Neben technischen Verbesserungen bei der Betäubung und der Entblutung muss der Aus- und Weiterbildung des gesamten Schlachthofpersonals höchste Priorität eingeräumt werden. In der VTSchS befürworten wir deshalb auch unter Artikel 1 die Forderung einer entsprechenden Ausbildung zu nennen. Ein besonderes Augenmerk müssten die Schlachthöfe bekommen, welche „Halalfleisch“ (mit Betäubung und Ritual) produzieren. In solchen Betrieben gibt es nicht nur «weisse» sondern auch «rabenschwarze Schafe». Das Personal wird teilweise aus dem Ausland geholt und verfügt oft über keine ausreichende Ausbildung. Der Schlachtprozess ist für die Grünen-Unabhängigen inakzeptabel: teilweise ungenügende Betäubung, praktisch keine Betäubungskontrollen und selten mit ausreichender Dokumentation. Sprachbarrieren und kulturell-religiöse Barrieren erschweren die Zusammenarbeit zusätzlich. Es ist nicht statthaft, wenn in solchen Betrieben Veterinärämter kulant sind und beide Augen zudrücken.

Marielouise Rentsch
Vorstandsmitglied Grüne-Unabhängige