Grüne-Unabhängige

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News

  • Samstag, Mai 16, 2020

    Politischer Vorstoss zum Nachteilsausgleich

    Um wichtige Punkte im Nachteilsausgleich zu verankern und eine Chancengleichheit zu gewährleisten, wurde am 14. Mai 2020 ein entsprechendes Postulat im Landrat eingereicht.

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  • Samstag, Mai 16, 2020

    Behandlung der Petitionen "Tempo 30"

    Die Grünen-Unabhängigen haben zwei Petitionen im Landrat eingereicht mit dem Ziel, eine Geschwindigkeitsreduktion in Wintersingen und Rickenbach zur Diskussion zu stellen.

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  • Mittwoch, April 29, 2020

    Hygienemasken für KMUs

    Der Kanton Basel-Landschaft stellt den kleinen und mittleren Unternehmen insgesamt 200 000 Hygienemasken gratis zur Verfügung.

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Leserbriefe

Die Generationenchance nicht verpassen!

Seit ein paar Wochen sind die Vorschläge des Verwaltungsrates zur Sanierung (oder besser: zur Neuorientierung) des Kantonsspitals Baselland (KSBL) bekannt geworden. Die Presse, Landräte und verschiedene andere Personen haben sich dazu geäussert.
Die Faktenlage sieht folgendermassen aus: Die Fusion mit dem Universitätsspital Basel (USB) wurde abgelehnt. Die Fusion der drei Spitäler des KSBL ist noch nicht vollzogen. Das KSBL erzielt die zur Selbstständigkeit notwendige 10-Prozent-Bruttomarge nicht. Die Regierung des Kantons Basel-Landschaft ist bereit, die bisher als Kredit zur Verfügung gestellten 150 Millionen Franken in Kapital (Eigenmittel) umzuwandeln. Regelmässig ist zu vernehmen, dass wichtige Ärzte oder Ärztinnen das KSBL verlassen. Sie machen sich selbstständig oder schliessen sich dem USB oder einem Basler Privatspital an.

Es schien, dass eine der vom Verwaltungsrat des KSBL angedachten Lösungen, der Neubau eines modernen Spitals, diskutiert wurde. Es sollen Kosten von rund 500 Millionen Franken angedacht gewesen sein. Neben dem Neubau sollen auch verschiedene, kleine moderne ambulante Stationen geografisch derart verteilt vorgesehen sein, dass jede im Kanton Baselland wohnende Person innerhalb von 15 Minuten in einem der Ambulatorien gepflegt werden könnte. In Australien gibt es fünf grosse Spitäler, Patienten werden per Flugzeug eingeflogen. Wie komfortabel hätten wir es dagegen im Kanton Baselland!

Es ist zu hoffen, dass der Entscheid, den der Eigentümer, der Kanton Basel-Landschaft, fällen wird, im Lichte einer neutralen Sicht geschieht. Es ist ebenfalls zu hoffen, dass keine Partikularinteressen die vernünftige, generationenübergreifende Lösung eines Neubaus auf der «grünen Wiese» verhindern werden. Es ist zu hoffen, dass die sich gegenseitig konkurrierenden Aufgaben des Eigentümers, des Leistungserbringers, des Regulators und des Zahlers von rund 50 Prozent der Kosten (heute: allesamt der Kanton) sauber getrennt werden.

So wird das «neue KSBL» auch im Vergleich zu Privatspitälern und zum USB attraktiv, die Bevölkerung erhält erstklassige medizinische Betreuung. Die bestehenden Gebäude und das Land des heutigen KSBL erhalten einen ganz anderen wirtschaftlichen Wert.
Die nächste Generation wird uns dankbar sein.

Paul Hofer ehemaliger Landrat, FDP Oberwil

 

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Samstag, Januar 18, 2020

Ozonbelastung im 2019 unverändert hoch

Im vergangenen Jahr ist die Spitzenbelastung durch das giftige Gas Ozon (O3) aufgrund der hohen Temperaturen weiter angestiegen.

Die maximale Stundenmittelwerte lagen an den verschiedenen Messorten mit 167 bis 206 mikro g/m3 und damit höher als im Jahr zuvor. Der Grenzwert von 120 mikro g/m3, der pro Jahr nur während einer Stunde überschritten werden dürfte, konnte zwischen 146 und 344 Stunden nicht eingehalten werden.

Ozon ist ein farbloses und giftiges Gase, welches bei einer längerfristigen und erheblichen Überschreitung der Grenzwerte vor allem bei ältern Personen und Kindern u.a. zu Reizungen der Atemwege und der Augen führt. Auch Kreislaufstörungen können auftretten. In der Stratosphäre ist die Ozonschicht lebesnotwendig. Sie absorbiert in 20 km bis 30 km Höhe einen beachtlichen Teil der energiereichen ultravioletten Strahlung. Ohne die Ozonschicht in der Stratosphäre wäre kein Leben auf der Erde möglich.