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Leserbriefe

Im Landrat geht der Vogel Strauss um

Wenn sich die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Landrats mit Präsident Hanspeter Weibel nicht mehr "materiell" mit der Berichterstattung des Regierungsrates betreffend Wischberg befassen will, nenne ich das Vogel-Strauss-Politik. Im "Landrat online" habe ich die Landratssitzung mitverfolgt.

Zaghaft äusserte sich Pia Fankhauser von der GPK zur Vorlage an den Landrat, dass ihr die eine oder andere Formulierung in der Berichterstattung auch nicht so gefallen habe, aber der Verabschiedung des Geschäfts zustimme. Auch die Wortmeldung von Hannes Schweizer, man solle dem Landwirt einen neuen Stall bauen, zielte am Thema voll vorbei. Denn auch ein neuer Stall wird flöten gehen, wenn das Grundübel nicht endlich behoben wird.

Wenn Regierungsrätin Sabine Pegoraro beteuert, sie persönlich habe dem Landwirt am Runden Tisch einen Deal angeboten, den dieser abgelehnt habe, dann würde es die Öffentlichkeit sehr wohl interessieren, was man dem Landwirt da für einen Deal angeboten hat. Gott sei Dank hat er abgelehnt, damit die Deponie endlich die notwendige Sanierung erhält.

Die Geschlossenheit der GPK und des Landrats zu diesem Traktandum ist höchst verdächtig und zeigt, dass sich die einzelnen Kommissionsmitglieder und Landräte erstens nicht ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt haben und sich zweitens einem Gruppenzwang unterordnen müssen, möglicherweise hier auch noch auf Weisung der Bau- und Umweltschutz-Direktion (BUD).

Marie-Louise Rentsch - erschienen in der BaZ vom 26.03.2018
 

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Vorstösse zum Thema Bienen

Bereits drei parlamentarische Vorstösse wurden in den letzten Monaten im Landrat eingereicht.

Das Postulat "Feldversuche mit nicht zugelassenen Pestiziden" von Jürg Wiedemann (Grüne-Unabhängige) hat die Problematik von offenen Feldversuchen mit nicht zugelassenen Pestiziden und die Auswirkungen auf die Bienen und Imker angesprochen.

Das Postulat "Unzulässige Feldversuche der Firma IES" von Jürg Wiedemann (Grüne-Unabhängige) behandelt einen Fall des Jahres 2011, als die Firma IES Feldversuche mit einem Pestizid durchführte, ohne eine Bewilligung eingehholt zu haben. Die Folge der Feldversuche war die Schwächung von Bienenvölkern in vielen Gemeinden.

Das Postulat "Kantonale Bestäubungsprämien für Imker/-innen resp. Abgeltungen von imkerlichen Aufwendungen" von Regina Werthmüller (parteilos) möchte den Imkern eine jährliche finanzielle und flächendeckende Abgeltung der Aufwendungen pro Bienenvolk ermöglichen.